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Woher stammt das Mineralwasser der Wittenseer Quelle?
Das Mineralwasser der Wittenseer Quelle stammt aus einem nacheiszeitlichen Wasservorkommen in einer Tiefe von circa 80 Metern. Es ist über 10.000 Jahre alt und von ursprünglicher Reinheit. Darüber liegende meterdicke Deckschichten aus Ton schützen es zuverlässig vor zivilisatorischen Verunreinigungen.
Wie entsteht Mineralwasser?
Das gesamte Wasser bewegt sich in einem ständigen Kreislauf von Verdunstung,
Wolkenbildung, Niederschlag und erneuter Verdunstung.
Die Sonne treibt den Wasserkreislauf an. Sie erwärmt nämlich die
Erdoberfläche. Durch die Wärme der Sonne verdunstet Feuchtigkeit
aus Meeren, Flüssen und Seen. Das Wasser steigt als Wasserdampf in den
Himmel und es bilden sich Wolken. Wenn die Wolken weiter aufsteigen, dann kühlt
sich der Wasserdampf ab und aus dem Wasserdampf werden Regentropfen. Es beginnt
zu regnen.
So kommt das Wasser wieder zurück zur Erde.
Ein Teil des Regens fließt zurück in die Meere, Flüsse
und Seen.
Ein anderer Teil des Regens tränkt den Boden. Das Wasser sickert durch
verschiedene Sand-, Erd- und Gesteinsschichten.
Bei seiner Wanderung durch Kies-, Schotter- und Sandschichten wird
das so genannte Tiefenwasser gefiltert und gereinigt. Ein Prozess,
der je nach Beschaffenheit des Untergrunds mehrere Jahrhunderte dauern kann.
Je tiefer
das Wasser dringt, desto mehr steigt außerdem seine Temperatur an.
Beim
Durchfließen der Gesteinsschichten löst das warme Wasser häufig
verschiedene Mineralien und Spurenelemente heraus. Erst dadurch erhält
das Mineralwasser seinen individuellen Geschmack. Fast immer kommt
es bei diesem Vorgang auch zur Anreicherung mit Kohlensäure.
Das mit Mineralien und Spurenelementen angereicherte Tiefenwasser
wird als Mineralwasser mit Hilfe eines Brunnens an die Erdoberfläche
gepumpt. Hier, direkt an der Quelle, wird das Mineralwasser in die Flaschen
abgefüllt, in denen es später zum Verbraucher gelangt.
Welche Mineralstoffe sind in Mineralwasser?
Mineralstoffe sind sehr wichtig für unsere Gesundheit. Wir brauchen
sie, damit unsere Muskeln und Nerven richtig arbeiten können.
Die wichtigsten Mineralstoffe in Mineralwasser sind Natrium,
Kalium, Chlorid, Calcium, Magnesium und Fluorid.
Spurenelemente braucht der Körper in nur ganz geringen Mengen.
Trotzdem sind sie lebenswichtig, da wir sonst leicht krank werden
können.
Unterschiede zwischen Mineralwasser, Quellwasser, Tafelwasser und Heilwasser
Wässer lassen sich unterscheiden in:
- Natürliche Mineralwässer
- Quellwässer
- Tafelwässer
- Heilwässer
Natürliches Mineralwasser stammt aus unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Quellen und ist von ursprünglicher Reinheit. Natürliches Mineralwasser benötigt eine amtliche Anerkennung, bevor es verkauft werden darf. Es muss direkt an der Quelle in die für den Endverbraucher bestimmten Flaschen abgefüllt werden.
Quellwasser stammt wie Mineralwasser aus einer natürlichen Quelle. Es muss jedoch keine Mineralstoffe enthalten und benötigt keine amtliche Anerkennung.
Tafelwasser ist ein künstlich hergestelltes Produkt, das meist aus Trinkwasser als Grundsubstanz und weiteren Zutaten besteht, zum Beispiel Meerwasser, Sole, Mineralstoffen und Kohlensäure.
Heilwasser unterliegt den gleichen Bedingungen wie natürlichem Mineralwasser. Zusätzlich hat es den strengen Arzneimittelrichtlinien zu genügen, denn es muss nicht nur von ursprünglicher Reinheit sein, sondern zudem auch gesundheitliche Wirkungen besitzen.